Wie alles begann...

Vor einigen Jahren hat mich ein Film im Fernsehen dermaßen begeistert, dass ich sofort beschlossen habe, mir auch eine Enigma zu kaufen. Nach kurzer Zeit hat sich aber herausgestellt, dass diese Geräte äußerst selten verkauft werden und wenn doch, dann nur zu astronomischen Preisen. Nach anfänglicher Enttäuschung kam mir aber der Gedanke: Selbstbau? Warum nicht?

Nach gründlicher Recherche und gefühlten zehntausend angesehenen Bildern habe ich dann einfach mit dem Bau begonnen. Keine Zeichnungen, keine Pläne, lediglich ein paar alte Patentschriften waren die Grundlage für dieses Vorhaben. Nach etwa einem Jahr war die ganze Sache schließlich beendet. Zugegeben - nicht genau originalgetreu, aber vollständig funktionsfähig und auf den ersten Blick gar nicht schlecht.

  • Mein erster Nachbau
  • Der erste Nachbau von innen

Wenig später hat sich der Ehrgeiz gemeldet und ich habe beschlossen, einen zweiten, wesentlich besseren und detaillierteren Nachbau zu beginnen. Aber woher die Zeichnungen nehmen? Einfache Antwort: Von einer originalen Maschine, in meinem Fall von einer seltenen M4, einer Vier-Walzen-Enigma. Nach einer Woche Zerlegen, Vermessen, Skizzieren und Fotografieren waren 260 Blätter mit Skizzen und eine Speicherkarte mit Bildern gefüllt, beste Voraussetzung für einen guten Nachbau.

Nach der Auswertung der Skizzen und der Erstellung eines vollständigen 3D-Modells zur Kontrolle konnte die praktische Arbeit endlich beginnen.

  • CAD-Modell der M4
  • CAD-Modell der M4
  • CAD-Modell einer Walze