Walzenverdrahtung

Die Verdrahtung der Walzen ist eine schöne Arbeit - vorausgesetzt man lötet gerne.
Es gibt dabei sicher verschiedene Herangehensweisen. Die, die mir am meisten zusagt und relativ schnell von der Hand geht ist in den Bildern unten dargestellt.

Zunächst die benötigten Einzelteile:

Als erstes werden Zahnrad und Kontaktplatte zusammengeschraubt:

Dann müssen die Federn auf die Kontaktstifte gesteckt werden. Die Federn wurden vorher verzinnt, um ihnen zum einen einen gewissen Korrosionsschutz zu geben und zum anderen die Lötbarkeit zu verbessern.

Im Anschluss werden die Federn an die abisolierten Drahtstücken (bzw. die Drähte in die Federn) gelötet:

Der fertige Draht mit Kontaktstift wird in die erste Bohrung des Zahnrades gesteckt und scharf zur Seite gebogen, um ihn am Zurückrutschen zu hindern. Der Ordnung wegen beginne ich immer bei 'A'.

Zum bequemen Arbeiten steckt das Zahnrad auf einem kleinen Halter, der am Tisch festgeklemmt ist. So kann man es sich schnell in die jeweils günstigste Lage drehen.

Das freie Ende des Drahtes wird dann an den entsprechenden Kontakt gelötet. Im Bild zu sehen ist eine Walze I, dementsprechend ist das der Kontakt 'E' nach Verdrahtungstabelle. Die Zählrichtung ist entgegengesetzt der Drehrichtung des Zahnrades. Zur Beschleunigung der Arbeit habe ich mittlerweile einen aufsteckbaren Buchstabenring gedreht, der das Abzählen erspart.

Unmittelbar nach dem Anlöten wird der Draht scharf nach innen gebogen und nach oben in den Freiraum des Zahnrades gedrückt. Das geht mit einem gabelartigen Werkzeug aus einem Stück Schweißdraht sehr schnell und bequem:

Wenn man das dann 26 mal gemacht hat, ist die Walze auch schon fertig.

Es fehlt nur noch die Haltescheibe für die Kontaktstifte:

 Hier gehts zu den Walzen