Schleuderguss

Der Schleuderguss ist ein Verfahren zum Gießen meist rotationssymmetrischer Werkstücke. Dazu wird eine Gussform angefertigt, in die die nötigen Aussparungen unter Berücksichtigung des Schwindmaßes eingefräst oder -gedreht werden. Zum Gießen wird diese Form je nach Durchmesser mehr oder weniger schnell um ihre Achse gedreht und das flüssige Metall, in meinem Fall Zamak, eine Zinklegierung, eingegossen. Innerhalb weniger Sekunden ist das Metall erstarrt und die Form kann angehalten und geöffnet werden. Die Teile müssen anschließend kaum nachbearbeitet werden, nur die Bohrung muss ausgedreht bzw. der Anguss abgetrennt werden.

  • Ein elektrisch beheizter Schmelztiegel
  • 1_Schleudergussgeraet
  • Erster Schleuderguss-Test
  • Testwerkstücke
  • Testwerkstück
  • Ein einfaches Schleudergussgerät
  • Schleudergussgerät
  • Schleudergussgerät
  • Frisch geschleuderte Hebel
  • Eine fertige Schleudergussform

In den Bildern sind die Ergebnisse erster Versuche zu sehen, die sehr erfolgversprechend verliefen. Der Motor wurde in ein kleines Gestell eingebaut, damit das flüssige Zink nicht aus Versehen im Raum umherspritzt. In die Buchse im Deckel wird noch ein Trichter aus Teflon eingesetzt, dessen Mündung direkt über der Formöffnung steht. So kann die Form bequem und gefahrlos gefüllt werden.

Mit dieser Technik können später die Walzen und verschiedene kleine Hebel originalgetreu gegossen werden, die nur sehr umständlich spanend zu fertigen wären.

 

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